x64 – Wie jetzt weiter?

Letzte Änderung: 2020-03-02

Da wir die Ersteinrichtung jetzt beendet haben und schon im Browser das Openmediavault-Menu sehen, richten wir nun OMV5 ein.

Allgemeine Einstellungen – Web Administrator Passwort und Passwort ändern. Dann immer noch in Allgemeine Einstellungen – Web Adminitration den Port auf 90 und die Automatische Abmeldung auf 1 Tag stellen. Speichern.

Achtung! Wenn die Änderung übernommen wurde, kommt man nur noch auf die Benutzeroberfläche, wenn man IP-ADRESSE:90 eingibt! Mit dem neu erstellten Passwort!

Wer eine Sichere Verbindung möchte, geht auf Zertifikate – SSL – +Hinzufügen und erstellt ein Zertifikat. Anschließend in Allgemeine Einstellungen rein, Sichere Verbindung aktivieren, das Zerifikat auswählen und als Port 446 verwenden. Speichern. Aufruf über

h ttps://SERVER-IP-ADRESSE:446

Da es sich um ein selbst-signiertes Zertifikat handelt, erscheint im Browser eine Warnung. Das ist normal.

Folgender Schritt ist notwendig, wenn hier noch keine Netzwerkkarte eingetragen ist! Falls schon eine sichtbar ist, muss dort der DNS-Server noch eingetragen werden! Ansonsten

Netzwerk – Schnittstellen – +Hinzufügen – Ethernet – eth0 (wenn man den LAN-Anschluss verwendet) – IPV4-DHCP und bei DNS Server 1.1.1.1 und Speichern. Ich glaube, bei Verwendung einer aktuellen FritzBox kann auch die IP der Box eingegeben werden. Testet es oder nehmt die, die ich vorgegeben habe.

Jetzt richte ich den Backport-Kernel ein. „OMV-Extras“ – Rückportierungen wählen und „Speichern“. Nun unter „OMV-EXTRAS“ alle Aktualisierungen wählen, mit APT-CLEAN beginnend. Dann von oben nach unten alles abarbeiten.

Nun binde ich die Festplatte ein. Handelt es sich um eine neue, noch unbenutzte Platte, diese unter „Laufwerke“ Suchen und löschen. Dann in „Dateisysteme“ +Erstellen und mit EXT4 formatieren und Einbinden.

Achtung! Es können auch Platten eingebunden werden, die schon Daten enthalten! Hier natürlich nicht Löschen und Formatieren!

Hier an dieser Stelle tätige ich einen Reboot, um zu sehen, ob die Platten auch wirklich eingebunden bleiben.

Jetzt einen Benutzer erstellen.

Jetzt folgende Freigegebenen Ordner erstellen: Zugriffsrechte: Jeder lesen/schreiben

Jetzt folgende Freigegebenen Ordner erstellen: Zugriffsrechte: Jeder lesen/schreiben. Nextclouddata-Zugriffsrechte auf „andere keine“! Wer kein Nextcloud verwendet, lässt den letzten Ordner einfach weg. Der Media-Ordner ist für die folgenden Guides nicht relevant. Diesen benutze ich persönlich, aufgrund der Übersichtlichkeit.

Data

Config

Media

Nextclouddata

Jetzt die Samba-Freigabe der Ordner erstellen.

„SMB/CIFS“ – Aktivieren – Speichern

„SMB/CIFS“ – Freigaben – +Hinzufügen – Ordner wählen und „Gast ist zugelassen“ und „Berechtigungen erben“ anklicken. Speichern.

Wie die freigegeben Ordner in Windows oder einem anderen Rechner eingebunden werden, setze ich als Wissen voraus.

Nun können ganz leicht weitere Ordner in diesem Ordner über z.B. Windows erstellt werden. Wie z.B. appdata oder media.

! Info: Jeder verwendet es etwas anders. Ich z.B. erstelle alles Hauptordner, mit den jeweiligen Freigaben, für spezielle Benutzer. Als Samba-Freigabe werden nur ausgewählte Ordner gesetzt. Dieses verwendete Beispiel ist wirklich für Anfänger, um es so einfach wie nur möglich zu gestalten!

Somit wäre die reine Grundinstallation mit den wichtigsten Sachen abgeschlossen. Nur kann man damit noch nicht so viel anfangen. Als Datenserver wäre das System schon mal geeignet. Alles weitere wird über Docker realisiert. Selbst Plex wurde aus OMV5 verbannt. Wer Docker im OMV4 schon kennt, aber Portainer noch nicht verwendet hat, fängt quasi auch hier wieder von Null an. Mir geht es jetzt so. Alles angeeignete, wie Docker im OMV4 funktioniert, kann man vergessen. Die schöne Benutzeroberfläche gibt es nicht mehr.

Update-1)

Der letzte Satz stimmt nur bedingt. Installiert einfach zusätzlich Cockpit über den OMV-Extras. Hier ist die Erstellung der Docker ziemlich einfach. Wenn man den ersten erfolgreich installiert hat, kommt man ganz gut zurecht.

*** Das Zauberwort der Zukunft heißt Docker-Compose. Einmal konfiguriert, hat man keine Probleme mehr. Selbst die Konfigurationsscripte bleiben, nach einer Sicherung, erhalten und man kann diese später wieder verwenden.

Update-2)

Falls Fehlermeldung beim Start von Debian, mit:

failed to load rtl_nic/rtl8168h-2.fw

buster error vega amdgpu requires firmware installed

Folgendes im Terminal eingeben

nano  /etc/apt/sources.list 

und folgendes hinzufügen

#realtek firmware
deb http://ftp.de.debian.org/debian buster main contrib non-free
deb-src  http://ftp.de.debian.org/debian buster main contrib non-free

Strg-x, Y, Enter

Anschließend

apt-get update
apt install firmware-realtek
apt install firmware-linux firmware-linux-nonfree libdrm-amdgpu1 

Update-3)

Neues unter Docker-Compose…