Pi 4 Ersteinrichtung Script

Letzte Änderung: 2021-04-25

Guide wurde auf Raspberry Pi OS Lite aktualisiert!

Raspberry Pi OS Lite und anschließend OMV5 installieren

Raspberry Pi OS Lite herunterladen und mit balenaEtcher auf SD-Card bringen.

Mittlerweile kann auch der Raspi 4 von SSD booten. Hat man den Raspi 4 für USB-Boot vorbereitet, kann man auf die SD-Card verzichten. Man beachte aber dringlichst, dass ein aktiver USB-Hub sehr empfohlen wird, weil der Strom über den USB-Anschluss für SSD-Platten sehr knapp bemessen ist. Hier kann es durchaus zu Problemen kommen, steckt man die SSD direkt am USB an.

Wer dennoch eine SD-Card verwenden möchte, sollte hier nicht sparen. Ich verwende seit geraumer Zeit die Samsung EVO SD-Card`s. Dies ist keine Werbung, sondern Überzeugung! Keine andere SD hielt bei mir so lange durch, wie diese! 16GB sind normalerweise mit etwas Reserven passend, auch wenn man Geld sparen möchte. 32GB benutze ich meistens, um etwas mehr Reserven zu haben. Eines meiner Systeme bestückte ich auch mit einer 64GB SD-Card, weil ich dort sehr viele Docker am Laufen habe und die dazugehörigen Config-Files auf der SD-Card ablege. Das wäre aber in den meisten Fällen übertrieben.

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Beschriebene Card ins Raspi rein, Monitor und Tastatur anschließen und starten.  Login Benutzername:  pi      Login Passwort:   raspberry    (Tastaturlayout beachten! Das „ y „ liegt auf „ z „)

sudo raspi-config 

(Tastaturlayout beachten! Das „ – „ liegt auf „ ß „)

8 – update

5 – 1) de De UTF8 UTF8 selektieren und die en-en rausnehmen (beides mit Leertaste)

–> de_DE.UTF-8 selektieren und OK

5 –  2) Timezone auf Europe und anschließend auf Berlin

5 – 3) Tastaturlayout einstellen –  Enter – „Other“ – Enter – German – Enter – German – Enter – Enter – Enter

5 – 4) Wifi-Country auf DE Germany stellen –  Enter – Enter

3 – P2 ssh enabled ( !! nicht vergessen!! )

1 –S3) Passwort ändern (wurde alles abgearbeitet, ist das Tastaturlayout jetzt schon Deutsch)

Finish

Reboot? – YES

Die Grundkonfiguration des Raspi ist abgeschlossen.

Login:

Name: pi

Passwort: Das vergebene Passwort

Jetzt noch die IP-Adresse des Servers feststellen

ip a

Tastatur und Monitor können nun vom Raspberry weg.

Dann mit Putty oder Kitty per SSH rein, Warnhinweis mit Yes bestätigen und Login mit pi und dazugehörigem Passwort (Erklärung, wie man mit Kitty umgeht, steht hier)

Login Benutzername:    pi

Login Passwort:                das erstellte Passwort

sudo apt-get update -y && sudo apt-get upgrade -y

Das Raspberry Pi OS Lite wäre nun installiert.

Folgender Schritt ist notwendig, da nach der OMV-Installation der Zugang mit dem Benutzernamen pi gesperrt ist und wir mit dem Benutzer raspi den Zugang wieder gewähren können oder einfach mit dem Benutzer raspi als „root-User“ arbeiten!

Benutzer anlegen (in unserem Beispiel ist das der Benutzer raspi):

sudo -i
useradd -m raspi
passwd raspi

Passwort eingeben – Enter, Passwort bestätigen – Enter

usermod -s /bin/bash raspi
usermod -g users raspi
gpasswd -a raspi sudo
gpasswd -a raspi ssh
exit
sudo reboot

Info optional: Jetzt könnte das erste Backup erstellt werden. Hier steht beschrieben, wie das funktioniert. Am Besten, man verwendet für den Anfang Win32 Disk Imager. Im Backup-Guide, fast am Ende beschrieben.

Jetzt wird OMV5 inkl. OMV-Extras mittels vorgefertigtem Script installiert

sudo apt-get install wget sudo -y
sudo apt-get update -y && sudo apt-get upgrade -y
sudo wget -O - https://github.com/OpenMediaVault-Plugin-Developers/installScript/raw/master/install | sudo bash
sudo apt-get update -y && sudo apt-get install mc curl -y
sudo reboot

Wenn fertig, wäre der Login über den Browser nun möglich, machen wir aber noch nicht.

Info: Ich habe mit Absicht einen zusätzlichen Benutzer mit Root-Rechten angelegt, da ich bei meinem RasperyPi mit dem Benutzer pi keinen Login mehr hinbekommen habe. Dies dient nur zur Sicherheit, um im Notfall mit dem zusätzlich erstellten Benutzer Zugriff zu bekommen. Hier könntet ihr den Original-Benutzer die Rechte wieder zuweisen (wird aber definitiv NICHT empfohlen) oder man arbeitet ab jetzt mit dem Benutzer raspi bzw. dem Benutzer, der zusätzlich erstellt wurde. Das Terminal jetzt schließen.

Achtung! OMV5 vergibt eine neue IP-Adresse!

Somit muss man diese erst herausfinden. Ich steckte einen Monitor am Raspi an und startete diesen. Die IP wird am Ende angezeigt. Anschließend wieder mit der Konsole (Terminal) rein (Kitty oder Putty) und:

Login: raspi

Passwort: Euer Passwort

sudo su
sudo -i
usermod -g users pi
gpasswd -a pi sudo
gpasswd -a pi ssh
exit
exit
su pi
sudo apt-get update
sudo reboot

Falls ihr Kitty benutzt, diesen an dieser Stelle das letzte mal ausschalten und nach Serverstart wieder einschalten. Benutzer von Putty sind es gewohnt, diesen immer wieder starten zu müssen.

Login über Browser mit IP-Adresse des Raspi:   admin   openmediavault

Die IP-Adresse des Raspi sollte mittlerweile bekannt sein. Man kann man aber auch entweder im Router auslesen oder man gibt ab Server nach dem Login oder im Kitty einfach folgendes ein. Wer mit ssh (kitty/Putty) arbeitet, hat die IP-Adresse schon 🙂

 ip a

Hier werden alle Netzwerkkarten angezeigt, mit den jeweiligen IP-Adressen.

Jetzt noch die Aktualisierungsverwaltung – prüfen und, falls noch etwas angezeigt wird, aktualisieren, damit alles up to date ist.

Das Plugin „Flash-Speicher“ wurde bei Verwendung einer SD-Card schon per Script mit installiert und Bedarf keiner weiteren Beachtung.

Bevor nun das OMV verwendet wird, empfehle ich ein Backup der SD-Card bzw. der SSD. Somit spart man sich eine Menge Zeit, falls das System neu aufgesetzt werden muss. Einfach nach dem Restore das System updaten und man ist auf einem aktuellen Stand.

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