x64-CloneZilla-Systembackup >HEADLESS<

Änderungsstand: 2020-04-03

Nicht geeignet für ARM-Systeme! Auf dem Raspi ist diese Funktion nicht verfügbar!

Die Möglichkeit, ein Backup oder ein Restore zu tätigen, ohne dass am Server Bildschirm und Tastatur angeschlossen sind, gibt es natürlich auch. Dabei ist zu erwähnen, dass das Restore mit dem OMV-eigenen Mitteln (in diesem Fall CloneZilla) nur funktioniert, wenn ihr Euer System, sprich ganz speziell die Boot-Partition, nicht abgeschossen habt. Dann müsstet Ihr dem Umweg eines USB-CloneZilla`S gehen und Euren Server (im Bios) natürlich vorher dementsprechend so eingerichtet haben, dass er automatisch von USB startet, sobald da etwas angeschlossen wurde. Ist nur das OMV, oder das Debian nicht Startbar, kein Problem. Dafür haben wir das Backup. Ich erkläre jetzt den ganz klassischen Fall. Ihr tüftelt an Eurem System herum und merkt, dass mit OMV etwas nicht stimmt, bzw die Möglichkeiten des „Reparierens“ ausgeschöpft sind. Also muss jetzt das Restore her. Schön, wenn Ihr ein Backup erstellt habt 🙂

Das Backup:

Achtung! Momentan im OMV5 etwas verbugt! Nach dem CloneZilla-Restart startet nicht OMV, sondern immer wieder CloneZilla! Deshalb verwende ich ich die „Headless“-Methode zur Zeit nicht!

In OMV5, „OMV-Extras“ – „Kernel“ – Clonezilla installieren. Dann den Punkt „Clonezilla einmal starten…“ drücken und dann rechts oben auf „Neu starten“ klicken. Der Rechner wird heruntergefahren und startet automatisch das installierte CloneZilla. Habt etwas Geduld. Das Reboot dauert eine Kleinigkeit. Die Server-IP-Adresse solltet ihr kennen!

! Falls OMV nicht mehr startet oder kein Weboberflächen-Zugriff mehr möglich ist, wird es natürlich schwer das CloneZilla zu starten. In diesem Fall muss dann doch mal kurz Monitor und Tastatur am Server ran, um im Startmenu das CloneZilla einmal händisch zu starten. Oder ihr verwendet das CloneZilla von einem USB-Stick. Dort kann allerdings die von mir erklärte Vorgehensweise leicht abgeändert sein. Aber Ihr könnt lesen. Also sollte das kein Problem darstellen.

Jetzt mit z.B. Putty per ssh auf CloneZilla zugreifen.

  • Login: | Benutzername: user | Passwort: live |
  • sudo ocs-live
  • Festplatte wählen, auf welcher das Backup abgelegt werden soll
  • Verzeichnis wählen (bei mir ist das Backup-CloneZilla)
  • das momentan gewählte Verzeichnis bestätigen
  • Eingabeaufforderung – Enter
  • „Beginner mode“ wählen
  • >>>Bis hierher sind die Punkte Backup/Restore identisch<<<
  • „savedisk“ wählen
  • Name des zu erstellenden Backups festlegen
  • Aktion, wenn fertig: hier ist es im ssh-Zugang egal, was gewählt wird
  • Eingabeaufforderung – Enter
  • Nochmalige Bestätigung mit Y
  • >>>Backup wird erstellt<<<
  • Wenn fertig, im Terminal sudo reboot eingeben und Server wird wieder mit OMV gestartet
  • Wenn fertig, sudo reboot
  • >>>wer CloneZilla auf USB-Stick verwendet, diesen nicht vergessen zu entfernen – sonst startet CloneZilla wieder 🙂 <<<

Das Restore:

Die Punkte 1-7 des Backups sind identisch. Jetzt, ab Punkt 8 nicht „savedisk“ wählen, sondern

  • „restoredisk“ wählen
  • gewünschtes Backup-File wählen
  • Systemdisk wählen (Achtung! Stellt sicher, dass ihr das Restore auch auf Eure Systemdisk schreibt! In meinen Fall ist das unüblicherweise sde)
  • Image-Check: Yes
  • Aktion, wenn fertig: hier ist es im ssh-Zugang egal, was gewählt wird
  • Eingabeaufforderung – Enter
  • >>>Restore wird getätigt<<<
  • Wenn fertig, sudo reboot
  • >>>wer CloneZilla auf USB-Stick verwendet, diesen nicht vergessen zu entfernen – sonst startet CloneZilla wieder 🙂 <<<

Trotz des „Offline sein“ des Servers während des Backups, ist das doch die zuverlägsigste Methode, ein Backup der Systemplatte des Servers zu tätigen. Nach 7 Backups und gefühlten 100 Restores in meiner Testphase, habe ich IMMER zuverlässig das System wiederherstellen können.