Wie jetzt weiter?

Letzte Änderung: 2020-03-02

Da wir die Ersteinrichtung jetzt beendet haben und schon im Browser das Openmediavault-Menu sehen, richten wir nun OMV5 ein.

Allgemeine Einstellungen – Web Administrator Passwort und Passwort ändern. Dann immer noch in Allgemeine Einstellungen – Web Adminitration den Port auf 90 und die Automatische Abmeldung auf 1 Tag stellen. Speichern.

Achtung! Wenn die Änderung übernommen wurde, kommt man nur noch auf die Benutzeroberfläche, wenn man IP-ADRESSE:90 eingibt! Mit dem neu erstellten Passwort!

Wer eine Sichere Verbindung möchte, geht auf Zertifikate – SSL – +Hinzufügen und erstellt ein Zertifikat. Anschließend in Allgemeine Einstellungen rein, Sichere Verbindung aktivieren, das Zerifikat auswählen und als Port 446 verwenden. Speichern. Aufruf über

h ttps://IP-ADRESSE:446

Da es sich um ein selbst-signiertes Zertifikat handelt, erscheint im Browser eine Warnung. Das ist normal.

Folgender Schritt ist notwendig! Netzwerk – Schnittstellen – +Hinzufügen – Ethernet – eth0 (wenn man den LAN-Anschluss verwendet) – IPV4-DHCP und bei DNS Server 8.8.8.8 und Speichern. Ich glaube, bei Verwendung einer aktuellen FritzBox (bei mir momentan die 7590) kann auch die IP der Box eingegeben werden.

Nun binde ich die Festplatte ein. Handelt es sich um eine neue, noch unbenutzte Platte, diese unter „Laufwerke“ Suchen und löschen. Dann in „Dateisysteme“ +Erstellen und mit BTRFS formatieren. und Einbinden

Achtung! Es können auch Platten eingebunden werden, die schon Daten enthalten! Hier natürlich nicht Löschen und Formatieren!

Jetzt einen Benutzer erstellen. Dieser hat dann, falls ihr alles soweit übernommen habt, wie beschrieben, die UID 1003 und die GID 100.

Jetzt folgende Freigegebenen Ordner erstellen: Zugriffsrechte: Jeder lesen/schreiben. Nextclouddata-Zugriffsrechte auf „andere keine“! Wer kein Nextcloud verwendet, lässt den letzten Ordner einfach weg.

Data

Config

Media

Nextclouddata

Jetzt die Samba-Freigabe der Ordner erstellen.

„SMB/CIFS“ – Aktivieren – Speichern

„SMB/CIFS“ – Freigaben – +Hinzufügen – Ordner wählen und „Gast ist zugelassen“ und „Berechtigungen erben“ anklicken. Speichern.

Wie die freigegeben Ordner in Windows oder einem anderen Rechner eingebunden werden, setze ich als Wissen voraus.

Nun können ganz leicht weitere Ordner in diese Hauptordner über z.B. Windows erstellt werden.

! Info: Jeder verwendet es hier etwas anders. Denkt nur daran, je nach Anwendungsfall, Eure Docker danach anzupassen.

Somit wäre die reine Grundinstallation mit den wichtigsten Sachen abgeschlossen. Nur kann man damit noch nicht so viel anfangen. Als Datenserver wäre das System schon mal geeignet. So wie es momentan aussieht, wird wohl alles weitere über Docker realisiert. Selbst Plex wurde aus OMV5 verbannt. Wer Docker im OMV4 schon kennt, aber Portainer noch nicht verwendet hat, fängt quasi auch hier wieder von Null an. Mir ging es so. Alles angeeignete, wie Docker im OMV4 funktioniert, kann man vergessen. Die schöne Benutzeroberfläche gibt es nicht mehr.

Update-1)

Der letzte Satz stimmt nur bedingt. Installiert einfach zusätzlich Cockpit über den OMV-Extras. Hier ist die Erstellung der Docker ziemlich einfach. Wenn man den ersten erfolgreich installiert hat, kommt man ganz gut zurecht. Oder schaut auf die Terminal-Installation der Docker, welche ich in den Guides auch teilweise mit beschrieben habe. Mittlerweile arbeite ich zu oft damit.

Update-2)

Das Zauberwort heißt Compose. Wie man Docker im Terminal über Compose erstellt, seht ihr in den Guides. Ist auch relativ einfach, wenn man von oben nach unten abarbeitet.