CloneZilla

Letzte Änderung: 2020-02-08

Nicht geeignet für ARM-Systeme! Auf dem Raspi ist diese Funktion nicht verfügbar!

Clonezilla – leicht umständlich aber hervorragend für das Systembackup verwendbar! DAS Backup, wenn man das System auf einer M2 liegen hat. Aber auch sehr gut geeignet, wenn das System auf einer SSD oder HDD liegt.

Vorwort:

Ich benutzte seit 2 Jahrzehnten verschiedene Backup/Restore Lösungen, von denen mich eins überzeugte, aber der Kostenfaktor einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Mein Favorit bis vor einem Jahr war Acronis True Image. Ich kann mich nicht erinnern, dass es mich auch nur einmal im Stich gelassen hat. Aber die Uhr dreht sich weiter und es wurde Zeit umzudenken. Das Zauberwort war Open Source.

CloneZilla ist ein mächtiges Backup/Restore-Werkzeug, welches ich seit fast einem Jahr für meine Systemplatte(n) nutze und schon gefühlte 20 Mal (ohne Probleme) als Restore verwendete. Als Netzwerkboot eingerichtet, sichere ich mit CloneZilla im Abstand von 1-2 Monaten meine Desktop-Rechner.  Für mein OMV4-System (x64) benutze ich nach Bedarf das OMV-Eigene CloneZilla. Der Raspi wird momentan noch mit Aomei-Backup & Restore gesichert und für den Windows-Rechner, den meine Frau hauptsächlich für Ihre Arbeit benötigt, wird Veeam-Backup verlangt. Aber ich schweife ab 🙂 .

Meine persönlichen Vorteile mit CloneZilla sind, dass eine mega Unterstützung von allen gängigen Formaten gegeben ist, Verschlüsselung der Backups, überragende Geschwindigkeit und alle bisher getätigten Backup- & Restore-Aufgaben funktionierten ohne Probleme.

Meine persönlich eingeschätzten Nachteile, die jetzt nicht so Weltbewegend sind,  möchte ich nicht vorenthalten. Die eigensinnige Benutzeroberfläche, wenn man diese zum ersten Mal betrachtet, lässt schon sehr zu wünschen übrig. Aber irgendwas is ja immer 🙂 . Keine Inkrementellen Backups möglich. Was mich allerdings immer noch tierisch stört (scheint aber ein allgemeines Problem zu sein und ist nur meine eigene Meinung), dass man für das Erstellen eines Backup den Server oder den Rechner herunterfahren und mit CloneZilla starten muss. Das sollte eigentlich mittlerweile auch kein Thema mehr sein, da selbst OMV mit der Datensicherung (eine Systemsicherung ohne Data-Disk) als CronJob das am laufendem System erledigt. Aber leider startet das Rescue-System bei mir nicht. Also kann ich das als Alternative (wenigstens für mein OMV) nicht verwenden. * Seit OMV5 funktioniert RescueCD bei mir wieder. Dazu erstelle ich demnächst einen Guide. Hier (mit rsync) und hier (mit fsarchiver) könnt Ihr den Fortschritt betrachten. Kommen wir zum eigentlichen Thema.

  • in OMV-Extras – Kernel – das Clonezilla  installieren und Server anschließend neu starten und CloneZilla als Startoption wählen.
  • >>>Achtung! Die Vorgehensweise ist noch für OMV4. Im Benutzermenu des CloneZilla auf OMV5 gibt es kleine Veränderungen in der Reihenfolge. Hier ist die aktuelle Version beschrieben.
Tastaturbelegung könnt ihr lassen (spart Ihr Euch zusätzliche Schritte)

Start_Clonezilla  Starte Clonezilla - Enter

device-image arbeitet mit Images von Platten oder Partitionen - Enter

local_dev Lokales Gerät verwenden (z.B.: Festplatte, USB-Stick) - Enter

Weiter mit Enter - Enter [die  Festplatten werden initialisiert]

Jetzt die Platte auswählen, wohin das Image geschrieben werden soll - Enter

[Jetzt Verzeichnis wählen. Ich benutze] Oberstes_Verzichnis_des_lokalen_Geräts - Enter

Weiter mit Enter - Enter

Beginner Einsteiger: Standardoptionen übernehmen - Enter

* savedisk Lokale_Platte_als_Image_sichern - Enter

[Namen des Images vergeben] - Enter

[Sytemplatte, welche gesichert werden soll mit Leertaste wählen], Tab-Taste und Enter

[Überprüfungsart wählen] -fsck-src-part oder Überspringen wählen - Enter

Ja, überprüfe das erstellte Image - Enter

Verschlüsselungsmethode wählen [ich nutze für das Beispiel] Das Image nicht verschlüsseln - Enter

Weiter mit Enter - Enter

Wollen Sie wirklich weitermachen? (y/n) - z drücken (amerikanische Tastaturlayout)

Sicherung beginnt. Wenn fertig,

Weiter mit Enter - Enter

reboot  Neustart - Enter

Das Restore läuft ähnlich ab. Nur, dass Ihr statt * savedisk Lokale_Platte_als_Image_sichern dann restoredisk verwenden müsst. Der Rest ist, glaube ich, selbsterklärend.

Achtung! Findet Clonezilla keine gespeicherten Images auf der Platte, erscheint die Option restoredisk nicht.