x64-fsarchiver-Systembackup

Änderungsstand: 2020-02-14

Sobald mein Atomic Pi geliefert wird, mache ich hier weiter. Das kann aber noch etwas dauern, da sich die Lieferzeit momentan auf ca. 6 Wochen beläuft. Ich habe derzeit zum Test leider kein x64-System vorrätig und mein Hauptsystem ist mir diesbezüglich zu wertvoll 🙂

Die ersten Versuche, mit einem älteren Barebone (T5500), waren ziemlich ernüchternd. Die SystemRescueCD erkannte meine Netzwerkkarte nicht. Somit war natürlich ein SSH-Zugang unmöglich. Auch die aktuellste Version einer SystemRescueCD über USB brachte keinen Erfolg.

Recherchen ergaben, dass die wohl am einfachste und gleichzeitig sicherste Methode, um ein Systembackup zu tätigen, dass CloneZilla sein soll.

Nähere Erkenntnisse und Fragen (OMV5):

  • Wie wichtig ist es, dass ein Systembackup immer am aktuellsten sein muss, wenn das System einmal fertig konfiguriert wurde?
  • Wie schlimm ist es, dass bei einem Systembackup der Server ca. 10-15 Minuten offline ist?

Nun, diese 2 Fragen stellten sich mir letzendlich und machten mir meine Entscheidung ziemlich einfach. Wurde einmal ein OMV5 System fertig konfiguriert, muss man eigentlich nicht mehr ran ans System. Die Cron-Jobs wurden per Script eingerichtet, Benutzer und Freigabeordner wurden erstellt, Docker laufen auch alle Scriptgesteuert inkl. deren Updates und das Systemupdate läuft auch täglich per Cron-Job. Was nun, wenn die Systemplatte einen Defekt vorweist und das Backup schon 2 Monate alt ist?

Wenn man paar Sachen beachtet, ist das überhaupt kein Problem.

Da sich meine Guides hauptsächlich an Anfänger richten, ist die Vorgehensweise natürlich nicht optimal ausgerichtet. Die Config`s der Docker und die Datenbanken liegen, wenn man meine Guides abarbeitet, im /var/lib-Verzeichnis. Besser wäre in diesem Fall, die Config-Dateien und die Datenbank-Dateien außerhalb des Betriebssystems zu schaffen. Zum Beispiel auf einer kleinen, extra dafür angelegten SSD, wie ich es bei mir angelegt habe, oder direkt auf die Datenplatten des Servers. Was wäre dann bei einem Crash der Systemplatte? Außer die Updates des Systems und etwas veraltete Docker gehen keine weitere Sachen verloren. Die Updates der Docker und des Systemes sind schnell erledigt. Also wäre die erste Hauptfrage damit geklärt. Eine immer aktuell-gehaltene Systemplatte ist bei mir reine Verschwendung. Da reicht ein Backup aller paar Monate. Zum Basteln sollte man sowieso sein Hauptsystem nicht beanspruchen 🙂 . Dafür gibt es preiswerte Einplatinenlösungen, wie Raspi Pi (ARM) oder Atomic Pi (X64).

Und die zweite Hauptfrage ist bei mir auch kein Thema. Da ich, wenn mal ein Backup nötig ist, dieses sowieso Nachts erledige, spielt es auch keine Rolle, dass der Server zu diesem Zeitpunkt `ne viertel Stunde offline ist.

Für meine Bedürfnisse ist das also leicht beantwortet. CloneZilla für das Backup des Systemlaufwerkes und alles ist gut. Es sollte aber jeder für sich entscheiden, wieviel Energie man in dieses Thema steckt. Es kann auch ganz schnell zur Neurose ausarten.

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